Sonntag, 31. Juli 2016

Elle Kennedy - The Deal - Reine Verhandlungssache




Verlag. Piper
Seiten: 447
Erschienen: 1. Juli 2016
Preis: 9.99 Euro (Ebook: 8.99 Euro)










Hannah ist eine ruhige und fleißige Studentin, die alles dafür gibt das heiß begehrte Musik Stipendium ihrer Uni zu bekommen. 
Garrett ist gut aussehend, beliebt und Kapitän und Star des Eishockey-Teams der Universität.
Auf normalem Wege wären sich die beiden wohl über den Weg gelaufen aber hätten sich wahrscheinlich nicht wahr genommen. Doch wie das Schicksal nun manchmal so spielt, treffen diese beiden eigentlich so ganz unterschiedlichen Typen doch aufeinander. Garretts Zwischenprüfung in Philosophie geht nämlich richtig in die Hose und da er - durch Zufall - erfährt, dass Hannah, die in seinen Kurs geht, eine Eins bekommen hat, bittet er sie um Nachhilfe. Denn Garrett darf die Nachprüfung nicht verhauen, sonst müsste er das Eishockey spielen erst einmal auf das sprichwörtliche Eis legen und das will er nicht, denn dieser Sport ist sein Lebensinhalt. 
Doch Hannah weigert sich zunächst Garrett zu helfen, da sie ihn für einen eingebildeten Idioten hält. Als Garrett dann erfährt, dass Hannah insgeheim auf einen Football Spieler namens Justin steht aber zu schüchtern ist, um ihn anzusprechen, bietet er ihr einen Deal an. Wenn Hannah ihm hilft die Nachprüfung zu bestehen, würde er ihr wiederum helfen bei Justin zu punkten. 
Doch kann das gut gehen?
Denn, wie Hannah schnell herausfindet, ist Garrett gar nicht der, für den sie ihn gehalten hat...

Vielleicht liegt es daran, dass ich nun bereits den zweiten wirklich guten Roman, nach "Stepbrother dearest" von Penelope Ward, aus dem Young-Adult Bereich, gelesen habe, dass ich in diesem Genre nun doch immer mehr Positives abgewinnen kann. 
Normalerweise waren mir die Charaktere und die Handlungen immer zu klischeehaft und vorhersehbar. Das ist auf einer gewissen Art und Weise auch in "The Deal-Reine Verhandlungssache" von Elle Kennedy, der Fall. Allerdings auf einer gewissen angenehmen Art und Weise. Natürlich kommt der Handlungsstrang in "The Deal" den Leser durchaus bekannt vor aber die wirklich sympathischen Charaktere, die Elle Kennedy erschaffen hat, holen das schnell wieder heraus. Sicherlich erwartet man in dem Genre auch nicht mehr wirklich eine völlig neue Handlung. Darum geht es im Young-Adult Bereich auch nicht mehr hauptsächlich. Es geht eher um lockere und leichte Unterhaltung, um Geschichten, die man schwer aus der Hand legen kann, weil man irgendwie schon davon ausgeht, dass sie sich am Ende kriegen aber es doch ganz genau wissen will. "The Deal" vereint alle diese Eigenschaften in sich und konnte mich sogar, während der Lektüre, das ein oder andere Mal wirklich überraschen. 
Aber, wie bereits erwähnt, mochte ich vor allem die Charaktere. Garrett war natürlich vom Äußeren her, erst einmal der Traumtyp schlechthin. Aber, wie Hannah war ich zu Beginn sehr skeptisch und wusste nicht, was ich von ihm halten sollte. Und auch Hannah hat mich sehr überrascht, weil ich vor allem bei weiblichen Protagonisten, am Anfang die gewisse Portion Naivität schon fast erwarte. Allerdings habe ich bei ihr diese überhaupt nicht gesehen. Hannah ist klug, witzig, zwar schüchtern aber doch in vielen Situationen durchaus schlagfertig. 
Und genau eben diese Gründe führten dazu, dass ich "The Deal" mehr verschlungen als gelesen habe. Eine wirklich lesenswerte College-Liebesgeschichte, die unterhält und Spaß macht und die sogar ganz ohne überzogene Dramatik auskommt. 

1 Kommentar:

  1. Hey Lisa!
    Ich habe direkt vor The Deal Stepbrother Dearest gelesen und hatte daher eine grandiose Lesewoche mit Elec und Garrett. :D
    Tolle Rezi. Ich fand The Deal auch einfach toll. Richtig tolle Charaktere, die doch irgendwie anders sind, als man erwartet.

    Liebe Grüße
    Vanny

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