Donnerstag, 12. Mai 2016

Jennifer Estep - Black Blade - Das dunkle Herz der Magie







Verlag: Ivi (Piper)
Seiten: 384
Erschienen: 02. Mai 2016
Preis: 14.99 Euro (Ebook: 11.99 Euro)






Lila Merriweathers Leben kann man nicht unbedingt als langweilig bezeichnen. Nachdem sie sich jahrelang als Meisterdiebin im magischsten Ort Amerikas, Cloudburst Falls, über Wasser gehalten hat, immer begleitet von ihren seltenen magischen Fähigkeiten, die schon das ein oder andere Mal manches Monster, das Cloudburst Falls besonders nachts heimsucht, in die Flucht geschlagen hat, wird sie von einem auf den anderen Moment in eine schon ewig andauernde Familienfehde gezerrt. In Cloudburst Falls konkurrieren nämlich die einflussreichsten Familien um die Vormachtstellung in der Stadt. Ganz besonders dauert dieser Kampf zwischen den Draconis und den Sinclairs an.
Als Lila als Leibwächterin von Devon, dem Sohn des Sinclair-Familienoberhauptes Claudia, arrangiert wird, findet sie schnell heraus, dass Victor Draconi, das grausame Oberhaupt der Draconis, irgendetwas vorhat, um die Macht in Cloudburst Falls endgültig an sich zu reißen. Nur was das genau ist, das konnte Lila bisher noch nicht herausfinden.
Währenddessen findet in der Stadt das berühmte jährliche Turnier der Klingen statt, in der einzelne Mitglieder der verschiedenen Familien gegeneinander antreten, um ihr Kampftalent unter Beweis zu stellen. Überraschend wird Lila für dieses Turnier auserwählt und findet sich plötzlich im Rampenlicht wieder. Doch leider stellt sich der Wettkampf nicht als harmlose, weitere Touristenattraktion heraus. Irgendjemand versucht ihn zu sabotieren. 
Lilas Talente sind wieder einmal gefragt doch sie muss aufpassen denn sie schwebt in größere Gefahr, als nie zunächst annimmt. Aber zum Glück stehen ihr ihre neuen Freunde zur Seite denn in der Sinclair-Familie beschützt jeder den anderen...

Als ich den ersten Teil der Black-Blade Trilogie von Jennifer Estep im letzten Jahr gelesen habe, habe ich eigentlich nicht so viel erwartet und wurde sehr positiv überrascht. Die Idee um den magischen Ort Cloudburst Falls, der Meisterdiebin Lila und der Familienfehde zwischen den Sinclairs und den Draconis erinnerte zwar ein bisschen an alte Mafiafilme und ebenfalls an Romeo und Julia, wirkt aber gerade durch die Verbindung mit den Fantasy-Elementen, erfrischend neu. Dementsprechend gespannt war ich nun, wie es mit Lila und ihren neuen Freunden in Cloudburst Falls weiter geht. Und auch dieses Mal war es mir ein Vergnügen dieser besonderen Stadt ein weiteren Besuch abzustatten. 
Cloudburst Falls hat, obwohl es in den Beschreibungen in den Black-Blade Romanen mehr als typischer Touristen-Ort wirkt, trotzdem einen eigenen Charme an sich, der auch im zweiten Teil sehr schön herüberkam. Wieder einmal verspürte ich, während des Lesens, mehr als einmal den dringenden Wunsch diesen Ort zu besuchen, obwohl er leider nur aus der Fantasie der Autorin entsprungen ist. 
Na gut, irgendwie war ich ja auch schon dabei, als Lila, die Cloudburst-Falls übrigens am meisten mit einem Touristen-Ort vergleicht, die aber - wahrscheinlich genau deswegen - viel mehr mit dieser Stadt verbindet als vorher angenommen, überraschend ins Turnier der Klingen gewählt wird und sich plötzlich mit dem Rampenlicht auseinander setzen muss, das diese Ernennung mit sich bringt. Nicht einfacher wird es natürlich, als sich das Turnier doch nicht als harmloser Wettbewerb herausstellt aber glücklicherweise hat sie nun Freunde an ihrer Seite. Freunde und Devon, mit dem die liebestechnischen Verhältnisse immer noch nicht geklärt sind. 
Jennifer Estep verbindet in ihrer Fortsetzung geschickt zwei Handlungsstränge miteinander, die sich einmal um die unmittelbaren Geschehnisse im Turnier der Klingen drehen und einmal um die persönliche Fehde zwischen Lila, den Sinclairs und den Draconis, die besonders für den dritten Teil einiges versprechen lässt. 
Somit ist der zweite Teil der Black-Blade Reihe "Das dunkle Herz der Magie" ein würdiger und lesenswerter Nachfolger geworden. 
Ich freue mich sehr auf das Finale! 
Freut ihr euch auch? 
Oder habt ihr Angst vor Monstern?
Dann solltet ihr Cloudburst Falls besser nicht besuchen! 
Für alle anderen kann ich nur sagen: Willkommen im magischsten Ort Amerikas, dem Ort, an dem sich Monster und Mafia 'Gute Nacht' sagen! 
Willkommen in Cloudburst Falls! 

1 Kommentar:

  1. Danke für die Rezi ;)
    Ich glaube meine Wunschliste wächst mal wieder :D
    LG Teja

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