Sonntag, 3. April 2016

Lesemonat März

Hallo ihr Lieben, 
der März ist Geschichte und somit wird es wieder mal Zeit für einen weiteren Lesemonat. Im März habe ich es tatsächlich geschafft ganze elf Bücher zu lesen, normalerweise sind es ja immer nur neun bei mir aber ich war wohl dieses Mal etwas fleißiger :)
Ein Ebook war leider dieses Mal nicht dabei, insgesamt kam ich auf 4551 Seiten und dann würde ich einfach mal sagen, los geht's!
Begonnen habe ich den vergangenen Monat mit dem ersten Teil der 'Diamantkrieger Saga' "Damirs Schwur" von Bettina Belitz und dieses Buch hat mich sehr überrascht. Das Cover verleitete mich nämlich dazu zu denken, dass ich es auf alle Fälle mit einer High-Fantasy Geschichte zu tun bekomme aber in Wahrheit spielt das Buch in unserer bekannten Welt und hat tatsächlich nur sehr wenige Fantasy-Elemente inne. Aber trotzdem hat mir der erste Teil sehr gut gefallen, eben weil dort auch vieles in der Schwebe gelassen wurde und man so neugierig wurde, wie die Story um die Protagonistin Sara weiter geht. Ich werde mir auch den zweiten Teil zulegen. Hoffentlich muss ich nicht mehr so lange warten...
Zu diesem Buch habe ich auch eine Rezension geschrieben. 
Weiter ging es im März mit einem Leseexemplar, das ich dank der wunderbaren Saskia von "Sixth Chapter" (Schaut unbedingt mal bei ihr vorbei!) vom Verlag geschickt bekommen habe und sogar vorab lesen durfte. Auch "Witch Hunter" von Virginia Boecker ist der erste Teil einer Reihe, die mich überzeugen konnte. Ich mag generell Geschichten, in denen Hexen und vor allem Magie vorkommt und diese Dinge hatte die Story, um die Protagonistin und Hexenjägerin Elizabeth, auf alle Fälle zu bieten. Gemischt mit einer großen Portion Action, war auch dieser Auftakt ein wirklich lesenswertes Buch, zu dem ich ebenfalls eine Rezension geschrieben habe. Wer das alles also gerne noch ausführlicher haben möchte, kann da noch einmal nachschauen. 
Jeder von uns kennt diese Autoren deren Bücher man unbedingt lesen muss, auch wenn man gar nicht weiß, worum es geht und zwar einfach nur, weil dieser Autor es geschrieben hat. Bei mir gehört Isabel Abedi zu diesen Autoren. Ich habe alle ihre Bücher verschlungen und jedes Mal ihren unfassbar einzigartigen und geheimnisvollen Schreibstil bewundert. Und genau diesen gab es dann auch in ihrem neuen Werk "Die längste Nacht" zu bestaunen, zudem spielt ihre neue Geschichte in einem kleinen Dörfchen in Italien, das so wundervoll beschrieben wurde, dass einen unweigerlich das Fernweh packt. Isabel Abedi hat ein großes Talent Schauplätze in den schillerndsten Farben zu beschreiben, dass man sofort glaubt, man sei selbst dort. Gepaart mit einer unglaublich interessanten und spannenden Handlung, ist "Die längste Nacht" ein tolles Buch geworden. Auch hierzu findet ihr eine Rezension. Man war ich diesen Monat fleißig :)
Natürlich durfte auch im März ein neuer Teil der "Das Lied von Eis und Feuer" Saga nicht fehlen. Vergangenen Monat habe ich aber tatsächlich nur einen geschafft und das war der vierte Teil "Die Saat des goldenen Löwen" und auch von diesem Band war ich wieder mal begeistert. Es ist einfach unglaublich, wie sehr mich der Besuch in Westeros jedes Mal aus dem tristen und grauen Alltag hinaus katapultieren kann und ich einfach so lange lese und die Zeit komplett vergesse. Wenn du das erlebst dann liest du etwas Besonderes und das ist diese Reihe für mich jetzt schon und wird es auch bleiben. Diesen Monat habe ich sie endlich komplettieren können und habe alle nun alle zehn Bände im Regal stehen. Da fühlt man sich endlich vollständig :)
Kommen wir nun zu einem weiteren Jahreshighlight von mir. Ja, ich weiß, es sind jetzt schon ziemlich viele aber was soll ich machen wenn ich bereits Ende März so viele gute Bücher gelesen habe? Ich bin ja immer schon ein Colleen-Hoover-Fangirl gewesen, obwohl ich eigentlich nicht viele Liebesromane mag, aber diese Frau schafft es einfach immer wieder mich zu berühren. Und ich weiß nicht, wie "Maybe Someday" da noch einmal einen drauf gelegt hat aber dass es so ist, steht außer Frage. Colleen Hoovers neues Buch ist tatsächlich zu meinem Lieblingsbuch von ihr geworden. Eine tolle Geschichte mit einfach nur wundervollen Charakteren, die ich jeden nur ans Herz legen kann. Und wenn ihr noch nicht ganz überzeugt seid, auch zu "Maybe Someday" habe ich eine Rezension geschrieben und für jeden, der es noch nicht gelesen hat, holt das auf jeden Fall nach! 
Weiter ging es im März mit einem Buch aus dem 'script 5' Verlag, das im Vorfeld einiges versprochen hat. "The Returned-Die Vergangenheit kehrt zurück" von Seth Patrick basiert auf der gleichnamigen französischen Serie und thematisiert verschiedenen Geschichten, in denen Menschen, die vor vielen Jahren gestorben sind, plötzlich wieder zu ihren Familien zurückkehren und gar nicht wissen, dass sie gestorben sind. Für sie geht das Leben genau zu dem Zeitpunkt weiter, an dem sie gestorben sind. Von diesem Ausgangsszenario war ich bereits im Vorfeld so fasziniert, dass dieses Buch schon letztes Jahr auf meine Wunschliste kam und nach der Lektüre kann ich nur sagen, dass das auf jeden Fall die richtige Entscheidung war. "The Returned" ist sehr spannend und gruselig erzählt und konnte mich, trotz einiger Schwächen, überzeugen. Auch zu diesem Buch habe ich eine Rezension geschrieben, in dem man alles noch einmal ausführlicher nachlesen kann. Ich war wirklich sehr fleißig! 
Apropo gruselig! Ich bin ja in Sachen Grusel eher eine empfindliche Person. Gleichzeitig bin ich aber auch ein sehr neugieriger Mensch, was dazu führt, dass ich trotzdem Bücher lese, die mir schon vorher Angst gemacht haben. Zu diesen Büchern gehörte zweifellos auch "Sag nie ihren Namen" von James Dawson. Und ich bin mir durchaus im Klaren, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, das hat aber nichts damit zu tun, dass ich wirklich ziemlich Angst hatte, auch wenn ich ja selbst Schuld war, weil ich das Buch unbedingt lesen musste :)
In "Sag nie ihren Namen" geht es um die uralte Legende der "Bloody Mary", die ein Mädcheninternat in England heimsucht. Ich hatte Angst, wurde aber auch ziemlich gut unterhalten und so kann ich auch dieses Buch wärmstens weiter empfehlen. 
Dann habe ich ein Buch gelesen, das mich ziemlich unentschieden zurück gelassen hat. Auch die Ausgangsidee zu "We all looked up" von Tommy Wallach, fand ich ziemlich interessant. Der Fokus liegt auf vier Jugendliche, die sich plötzlich in ihrem eigentlich bisherigen normalen Leben mit einer existentiellen Frage auseinander setzen müssen: Was machst du, wenn in zehn Wochen ein Asteroid auf die Erde einschlagen könnte und dein Leben von einem auf den anderen Moment ausgelöscht wird? Besonders gefallen an der schließlich umgesetzten Geschichte haben mir die fast philosophischen Momente in der Handlung und das Ende, weniger allerdings die fast schon klischeehaften Rollen, in die die Protagonisten gezwungen wurden und die sie dann, während der Handlung, zu mehr als fragwürdigen Aussagen und Handlungen gezwungen haben. Deswegen kann ich überhaupt nicht sagen, ob mir "We all looked up" am Ende gefallen hat oder nicht. Auch hierzu gibt es eine Rezension zu lesen. 
Kommen wir nun zu einem weiteren Jahreshighlight meinerseits. Der März war also sehr erfolgreich. Bei Emma Donoghue's Roman "Raum" wusste ich überhaupt nicht, was ich mich erwartet. Ich hatte zwar im Gefühl, dass es emotional werden könnte aber in welchem Ausmaß, das war mir nicht klar. Erst einmal wurde ich überrascht, dass das gesamte Buch aus der Sicht des 5 jährigen Jack geschrieben wurde. An dem Schreibstil musste ich mich aus diesem Grund auf den ersten Seiten gewöhnen aber dann war ich einfach nur begeistert. "Raum" ist eine dramatische aber gleichzeitig wundervolle Geschichte mit der Erkenntnis, dass Liebe alles heilen kann. "Raum" tut weh und lässt dich im nächsten Moment mit Tränen in den Augen und Gänsehaut glücklich lächeln. Jack ist einfach nur wundervoll und ich kann wirklich nur jedem empfehlen ihn kennen zu lernen. Nach dem Roman auch unbedingt die Verfilmung anschauen. Ich weine nicht oft im Kino aber bei diesem Film habe ich fast durchgehend geweint. 
Es geht weiter mit einem weiteren Rezensionsexemplar, das mich überraschend vom Knaur Verlag erreicht hat. Ich habe bereits zwei Romane aus der Make-it-count Reihe gelesen und ich muss ehrlich sagen, dass mich beide Geschichten nicht wirklich packen konnten aber man sagt ja nicht umsonst: Aller guten Dinge sind dreisam" Der neue Roman von Ally Taylor, wieder mal spielend an dem wunderschönen Schauplatz Oceanside direkt am Meer, konnte mich dann endlich überzeugen. Der Autorin ist eine emotionale und unterhaltsame Dreiecksgeschichte gelungen. Ein locker leichtes Buch für zwischendurch mit einem übrigens sehr überzeugenden männlichen Protagonisten ;) 
Alle Young-Adult Fans dürften bei "Dreisam" auf ihre Kosten kommen. 
Das letzte Buch aus dem Monat März ist gleichsam eine kleine Ankündigung. Morgen, also am 04. April startet eine Blogtour zum Roman "Ex und Hopp" von Fräulein Jacky D, bei der ich mit von der Partie sein werde. Mein Thema am kommenden Samstag (09.April) wird sein "To Do Liste mit Tipps und Tricks, wie man am besten über seinen Ex hinwegkommt". Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr dann vorbei schauen würdet :) 
Und zum Buch kann ich nur sagen, dass ich selten ein Buch gelesen habe, bei dem ich so gelacht habe, wie bei "Ex und Hopp". Ich habe mich sooft bei Jacky D Beschreibungen ihrer katastrophalen Männerbekanntschaften wieder erkannt, dass ich es gar nicht zählen konnte. Ich kann also nur eine klare Leseempfehlung aussprechen!
Ja das war der doch sehr lange Lesemonat März. Ich hoffe natürlich, dass ich eure Wunschlisten wieder füttern konnte. 
Und vergesst die Blogtour nicht :)

Liebe Grüße 
Lisa 

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